Nach der Geburt ist es unwahrscheinlich schön, wenn Mama und Babys im frisch gerichtete Bettchen liegen und die Kleinen ihre rosarote Zunge um die Milchfläschen der Mama stülpen.
Da wird geschmatzt, mit den Pfötchen Mutters Gesäuge bearbeitet und doch tatächlich schon mit den kleinen Schwänzchen gewedelt - ein Bild voll glücklichen Wohlbehagens.

Die Kleinen werden voll Hingabe geputzt, die Bäuchlein massiert um die Verdauung anzuregen und auch die anschliessende Hinterlassenschaft wird von der Hundemama sofort beseitigt.
Da das für die Hündin natürlich sehr anstrengend ist und sie unsere Zuwendungen ja sowieso geniesst - vor allem bei grossen Würfen - helfen wir beim Putzen ein wenig nach und halten ihr die mitunter recht lebhaften Kleinen zum Ablecken hin und wenn `s Würmchen sauber ist, darf es wieder an die Milchbar, dabei achten wir aber auch darauf, daß nicht der dickste Brummer immer die größte Zitze erwischt.
Hundewelpen kommen quasi halbfertig auf die Welt, sie sind bei der Geburt blind, taub und nicht in der Lage, sich auf die Beine zu stellen. Sie sind in den ersten Tagen nur auf die " Wärmequelle " konzentriert.
Erst nach 10 bis 14 Tagen sieht man am Glitzern im Augwinkel, daß sich die Augen öffnen und plötzlich sind sie offen und sie lachen uns strahlendblau an - da geht einem so richtig s`Herz auf.
So nach und nach öffnen sich auch die Ohren und somit kommt auf die Welpen ein völlig neues, aufregendes Erleben dazu.
Sie stehen nun auf wackeligen Beinchen und entdecken, zwischenzeitlich sogar in der Lage zu Bellen, ihre Umwelt - ihre Geschwister - die Hundemama und natürlich uns Menschen.
Nun bekommen sie auch ihre erste Mahlzeit - auf den Schoss genommen und von Hand gefüttert und schon nach kürzester Zeit haben sie sich an das Fressen im Schüsselchen gewöhnt.

Kinderstube Fortsetzung